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11. März 2020

7 Impulse, um mit Ablehnung klarzukommen (und dich zu überwinden)

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Wie du dir Ablehnung zu deinem besten Freund machst und dich einfacher überwindest

Seitdem ich denken kann, war mein Naturell immer eindeutig introvertiert mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen, wie Schüchternheit, Angst auf neue Menschen zuzugehen, Vermeidungsstrategien, Mindfuck, Sorgen, Selbstzweifel usw.

Hätte ich an einem bestimmten Punkt in meinen Leben nicht eine Entscheidung getroffen endlich meine Angst vor Ablehnung in den Griff zu bekommen, wäre ich wahrscheinlich mittlerweile depressiv und geplagt von sozialer Phobie.

Weil ich möchte, dass auch du dich überwindest und dich nicht von Ablehnung aufhalten lässt, habe ich meine Top 7 Impulse, um mit Ablehnung klarzukommen, für dich hier zusammengetragen.

(Bitte sieh mir nach, dass ich der Lesbarkeit halber in der männlichen Form schreibe, jedoch beide Geschlechter gemeint sind.)

Viel Spaß beim Lesen und Anwenden der Tipps gegen die Angst vor Ablehnung!

Wir wollen uns verbunden fühlen

Wir Menschen sind von Natur aus soziale Wesen und sind von der Aufmerksamkeit von anderen nicht ganz unabhängig, denn eines der Grundbedürfnisse der Menschen ist Liebe und Verbundenheit zu erfahren.

Bekommen wir das Gefühl nicht geliebt zu werden oder nicht dazuzugehören, fühlt sich das alles andere als gut an und wir fühlen uns abgelehnt.

Die 7 ultimativen Impulse, um mit Ablehnung klarzukommen

Impuls #1 – Die Schmerzens-Geld-Methode

Wir suchen immer nach der größten Freude bzw. den geringsten Schmerz.

Doch wusstest du, dass sich für uns Menschen ungefähr 5-mal so intensiv anfühlt, wie Freude.

Das heißt im Umkehrschluss, dass Schmerz-Vermeidung der viel stärke Motivator ist als Freude!

Der Schmerz den du empfindest, wenn du aus Angst vor Ablehnung kneifst, muss also höher sein als der Schmerz, wenn eine Ablehnung eintritt. Für einige Situationen eignet sich die folgenden Variante 1 sehr gut:

Zahle deinem Freund 50€, wenn du kneifst und erhöhe somit den Schmerz.

Doch im Idealfall treibt dich Freude, sowie Schmerz-Vermeidung an. Dann eignet sich die folgende Variante 2 noch besser:

Mach einen Deal mit deinem Freund. Er gibt dir ein Bier aus mit jeder Ablehnung, die du kassierst und lass dich somit durch Freude motivieren. Eine Win-Win Situation.

Welche Variante wirst du mit deinem Freund ausprobieren?
Schreibe das Folgende auf: „Ich werde meinen Freund, (Vorname), sagen, dass er mit mir unbedingt Variante (1 – den Schmerz des Kneifens erhöhen oder 2 – die Freude der Ablehnung erhöhen) durchspielen soll.“

Variante 1 – den Schmerz des Kneifens erhöhen
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Variante 2 – die Freude der Ablehnung erhöhen
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Impuls #2 – Das Selbstvertrauen-Konto

Wenn du Ablehnung aktiv vermeidest, dann sei dir bewusst, dass du dir die Chance versagst mehr Selbstvertrauen aufzubauen und deine Ängste zu besiegen. Denn das Gegenteil von Angst ist Vertrauen – Selbstvertrauen.

Dein Selbstvertrauen ist wie Geld - Tu nichts und es wird nach und nach weniger. Lerne es richtig zu investieren und du wirst es immer weiter vermehren.

Anstatt auf dein Konto für Angst vor Ablehnung einzuzahlen, nutze die Gelegenheit dein Vertrauen zu stärken!

Notiere 3 Situation, in denen du ab heute Ablehnung nicht mehr vermeidest und dich von der Angst vor Ablehnung leiten lässt!
(Bsp.: Ich werde meine Meinung nicht mehr zurückhalten, nur weil sie niemand mit mir teilt!)
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Impuls #3 – Das Inkompatibilitäts-Problem

Ablehnung ist nichts anderes als ein Indikator für temporäre Inkompatibilität.

Du glaubst mir nicht?

Stell dir vor einen Menschen mit einer ausgeprägten Liebe für Wissenschaft und Excel-Tabellen trifft auf einen Menschen mit einer starken spirituellen Ader und einer Leidenschaft für Tarotkarten.

Werden diese beide Personen womöglich mit der Zeit ein Inkompatibilitäts-Problem bekommen? Zu 99% schon.

Und das liegt weder ausschließlich an der ersten noch der zweiten Person – ihre Leben drehen sich einfach temporär um zu unterschiedliche Dinge!

(Natürlich ist dieses Beispiel plakativ gewählt, um deutlich zu machen, was ich meine.)

Also, kein Grund mehr Angst vor Ablehnung zu haben.

Wenn du das nächste Mal eine Ablehnung erfährst, dann geh die Inkompatibilitäts-Leiter durch:

Leiter-Stufe

Handlungs-Stufe

Kompatibilitäts-Stufe

1

Versuche es einfach noch einmal

Kompatibilitäts-Test

2

Fang an dich zu verbessern

Inkompatibilität korrigieren

3

Versuche es einfach noch einmal

Kompatibilitäts-Test

4

Ändere etwas, z. B. den Ort, Zeit, Perspektive

Rahmenbedingungen ändern

5

Versuche es jetzt noch einmal

Kompatibilitäts-Test

6

Erfolg oder starte von Vorne

Kompatibilität ist gegeben


Impuls #4 – Das Armageddon-Prinzip


Es gibt wahrscheinlich keine schlimmere Vorstellung:

Die Welt soll untergehen, weil ein riesiger Meteor auf unsere Erde aufprallen soll. Ein eher unschönes Szenario – erinnerst du dich an den Film mir Bruce Willis?

Dagegen ist abgelehnt zu werden doch eigentlich gar nicht so schlimm, richtig?

Werde dir klar darüber, dass der Worst-Case einer sozialen Interaktion NUR eine Ablehnung ist – sonst nichts weiter. 

Du wirst wie gewohnt am Abend in deinem Bett einschlafen und morgen sieht der Tag wieder ganz anders aus, wenn sich deine Emotionen beruhigt haben.

Wenn das nicht hilft, dann Frage dich, ob dich die Ablehnung in 3 Jahren immer noch einen Einfluss auf dein Leben haben wird. Falls nicht, dann lohnt es sich nicht, sich weiter damit zu beschäftigen.

Der Armageddon hingegen, wird wohl einen weitaus größeren Einfluss auf dein Leben haben.

Behalte diesen Gedanken bei und du wirst die Angst vor Ablehnung bald ganz aus deinem Leben verbannen.

Merke: also eigentlich alles halb so wild.


Impuls #5 – Das Entdecker-Mindset


Erinnerst du dich als du das letzte Mal auf Entdeckungs-Tour gegangen bist?

Neugier ist dein wichtigster Begleiter, knapp gefolgt von Offenheit und Verspieltheit.

Sei ein Entdecker und kultiviere Neugier, Offenheit und Verspieltheit, um deiner Angst vor Ablehnung den Gar auszumachen.

Wenn Ablehnungen einzukassieren nur ein Teil deiner Entdeckungsreise ist, dann kannst du negative Gefühle auch genau darunter verbuchen: eine stink-normale Erfahrung des Entdeckers.

Dein neues Mantra:

„Ich bin ein Entdecker – ich bin neugierig, offen und verspielt.“

Impuls #6 – Der Beobachter-Trick


Du bist nicht deine (negativen) Gedanken!

Womöglich hast du diesen Satz schon einmal gehört und schnell verstanden – doch auch erlebt? Lass uns ein kleines Experiment wagen:

Setz dich einmal in Ruhe hin, schließe deine Augen, atme tief und stell dir ein Gericht vor, dass du verdammt unappetitlich findest. Wie wär's mit lebendigen Wümern auf einem Teller – ihhh...

...denkst du dir vielleicht. Doch halte deine Augen noch einmal geschlossen und stell dir dieses Spezialität einmal vor. Nimm dir 30 Sekunden Zeit. 

28...29...30. Und, wie war's? Gruselig, abartig, ekelig?

Den meisten Menschen gefällt dieser Gedanke (welcher sich als Bild vor unserem geistigen Auge bemerkbar macht) gar nicht.

Versuchen wir das Ganze mit einem kleinen Trick noch einmal.

Betrachte noch einmal den Teller mit den Würmern. Doch dieses Mal stell dir langsam vor, wie der Würmer-Teller immer mehr von einer Gedankenblase (wie in einem Comic-Heft), vor deinem geistigen Auge, umgeben wird und sich langsam immer weiter von dir entfernt. Der Gedanke wird davongetragen und schwebt immer weiter in die Ferne.

Wie hat sich das angefühlt? Besser? 

Tatsächlich, wenn richtig angewandt, bemerken, die meisten Menschen einen weitaus ruhigeren Puls und weniger Ekelgefühl, weil ihnen völlig klar wird, dass sie nur einen Gedanken vor Augen haben. 

Stell dir vor, dein Gehirn macht dir im Sekundentakt Gedankenangebote und du hast die Wahl, welche Gedanken du ernst nimmst und welche du weiterziehen lässt in der Wolke.

Die meisten Menschen bemerken, dass sich ihre Angst vor Ablehnung nach und nach aufweicht und verblasst, wenn ihnen erstmal bewusst wird, dass sie nur ihren Gedanken verfallen sind.

Ohne die negativen Gedanken, keine negativen Gefühle.

Geh die folgenden 3 Steps immer dann durch, wenn du negative Gedanken loslassen möchtest:

  1. Mach dir bewusst, dass du gerade denkst (Du bist nicht deine Gedanken)

  2. Beobachte bewusst, wie deine Gedanken kommen und  sich entwickeln

  3. Richte deine Aufmerksamkeit neu aus!


Impuls #7 – Ein unschlagbares Warum

Übernimm 100% Verantwortung für dich und dein Leben und frag dich warum du deine Angst vor Ablehnung unbedingt ablegen möchtest.

Kennst du dein Warum, dann wird Schmerz zu Hingabe – ansonsten ist es einfach nur Leiden.

Angst vor Ablehnung abzubauen ist eine Entscheidung - triff sie jetzt mit Hilfe der folgenden Übung.

Frag dich, (Dein Vorname) warum möchte ich meine Angst vor Ablehnung ablegen?
Nach deiner ersten Antwort, frage dich direkt noch zwei Mal: Warum?

1. Warum möchtest du deine Angst vor Ablehnung ablegen?
2. Aus welchem Grund
3. Und wieso?

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Das waren die 7 Impulse! Ich hoffe, es war etwas für dich dabei!


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Über Mathias Jahn


Mathias unterstützt tiefgründige & introvertierte Männer dabei sich das Social Life ihrer Träume zu erfüllen.

Bereits seit Anfang 2019 veranstaltet er das sehr beliebte Live Event "Comfort Zone Challenges - Dein Weg zu sozialen Freiheit", uvm.

In seinen Coachings arbeitet er unter anderem mit Komfortzonen-Training, subtraktiver Psychologie und ermächtigenden Gewohnheitsritualen.


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